Eine Initiative der

Berichte in den Printmedien:

 

Wohnen muss wieder leistbar werden!

Die Alarmglocken läuten! Wohnen mutiert zur Armutsfalle! Mit 1. April wurde der Richtwertmietzins um 3,8 Prozent von € 5,77 auf € 5,99 pro Quadratmeter Wohnfläche angehoben. Die Miete einer 75m2-Wohnung erhöht sich durch diese eine Maßnahme um jährlich € 200! Gestiegene Betriebs- und Heizkosten reißen zusätzlich noch mehr Löcher in die immer enger werden Haushaltskassen!

Zu kritisieren ist in diesem Zusammenhang die Mietzinsbeihilfe
von nur vier Euro pro Quadratmeter! Sie ist jetzt schon um ein Drittel unter dem eingeforderten Richtwertmietzins! Es ist mittlerweile Usus, dass Innsbrucker GemeindebaumieterInnen trotz Sozialwohnung und
Mietzinsbeihilfe, zusätzlich auf Sozialhilfe zurückgreifen müssen,
allein um ihre Wohnkosten bezahlen zu können.
Es gibt auch sozialpolitische Alternativen: In der steirischen Landeshauptstadt Graz wurde bereits 1997 auf Betreiben des damaligen, KPÖ-Wohnungsstadtrates Ernest Kaltenegger (oft als "Sozialengel" bezeichnet) beschlossen, dass die Wohnkosten (Miete plus Betriebs- und Heizkosten) für Gemeindewohnungen (bzw. einer Wohnung in einem Übertragungswohnbau) nicht höher als
ein Drittel des Einkommens sein dürfen.

Jammern ist zu wenig! Die Innsbrucker KPÖ ist auf Grundlage des Stadtrechts mit einer Petition gestartet, um auch in Innsbruck das bewährte Grazer Modell zu übernehmen.Die Petition kann auf beiliegender Unterschriftenliste oder im Internet: wohnen.imzoom.info unterzeichnet werden.

TiVoLi - 4. Jg. - Ausgabe 14 . Mai 2010

Wider der Armutsfalle Wohnen!

Innsbruck führt das "Mietkosten-Ranking" der Landeshauptstädte an - und steht dabei gleichzeitig im krassen Gegensatz zum Tiroler Lohn- und Gehaltsniveau. Dieses rangiert nebenbei am unteren Ende des Bundesländervergleichs. Niedriges Einkommen gepaart mit hohen Wohnkosten ergibt eine dramatische Situation für die Mehrheit der Bevölkerung!

Eine Sozialwohnung mit Mietzinsbeihilfe bewahrt noch niemanden vor der "Armutsfalle Wohnen"! So müssen zahlreiche GemeindewohnungsmieterInnen zur ausreichenden Finanzierung ihrer Wohnkosten um Sozialhilfe "betteln", und sind dabei noch in menschenunwürdiger Weise als Bittsteller auf behördliche Gunst angewiesen.

Graz ist anders! In der steirischen Landeshauptstadt gibt es auf Betreiben des ehemaligen KPÖ-Wohnungsstadtrates Ernest Kaltenegger seit 1997 den Beschluss, dass Wohnkosten (Miete plus Betriebs- und Heizkosten) für Gemeindewohnungen maximal ein Drittel des Einkommens ausmachen dürfen.

Wir sind der Meinung: "Was in Graz möglich ist, muss auch in Innsbruck machbar sein." Wir bereiten daher eine Petition an den Innsbrucker Gemeinderat vor.

TiVoLi - 4. Jg. - Ausgabe 13 . April 2010

 

 

Berichte im Internet:

 

Wo es GewinnerInnen gibt, gibts naturgemäß auch VerliererInnen (imzoom.info 20.5.2010)

Offener Brief der KPÖ an die Innsbrucker Wohnen-PetitionsunterstützerInnen (imzoom.info 6.5.2010)

Lex Kaltenegger? (kpoe.at 6.5.2010)

GRÜNE nehmen Petitionen ernst... (imzoom.info 6.5.2010)

Richtwertmietzins wird reduziert? (tivoli.kpoe.at 5.5.2010)

Richtwertmietzins wird reduziert? (imzoom.info 5.5.2010)

Die wundersamen Windungen des Herrn H.G. (tivoli.kpoe.at 17.4.2010)

Die wundersamen Windungen des Herrn H.G. (imzoom.info 16.4.2010)

KPÖ will Wohnkosten auf ein Drittel des Einkommens zu begrenzen (redglobe.de (14.4.2010

Wohnen muss leistbar werden (kpoe.at 14.4.2010) 

Wohnen muss leistbar werden (imzoom.info 14.4.2010)

Armut geht den Herrschenden "am Ar...vorbei (imzoom.info 7.4.2010)

 
           
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